Dienstag, 31. Dezember 2013

Das Silvester-Outfit

Das Dinnerkleid kommt wieder zum Einsatz


Gestern habe ich Euch das lange Nachtblaue Kleid vorgestellt, das ich an Heiligabend getragen habe. Auch heute Abend werde ich dieses Kleid wiedertragen. Schaut mal ...





Hier habe ich das Kleid kombiniert mit einem edlen hellblauen Kaschmir-Pashmina von Peter Hahn. Der Pashmina ist ca. 12 Jahre alt. Mein Mann legte ihn mir um die Schultern, als die ersten Pashminas auf den Markt kamen. Vorher kannte ich diesen Begriff garnicht, damals hieß so ein Teil noch "Stola". Mein Pashmina ist sehr groß, auf diesen Fotos liegt er doppelt, und er ist federleicht und mollig warm.
Die Schuhe sind neu, denn leider passen mir meine alten Silbersandaletten nicht mehr.
In einem Blog fand ich einen Hinweis auf Tanzschuhe. Das war die Idee, denn Silbersandaletten mit kleinem Absatz sind schwer zu finden. Auf Amazon bin ich mit dem Suchbegriff "Tanzschuhe silber" dann jedoch fündig geworden. 

Falls mir der Sinn jedoch nach rosa steht, dann könnte mein Outfit so aussehen:





Dieser Pashmina dürfte auch ca. 11 Jahre alt sein. Er besteht "nur" aus einem Wolle/Kaschmir-Gemisch und kommt an die Größe des hellblauen nicht ganz heran - sei's drum, er passt trotzdem. Die rosa Schuhe sind 10 bis 12 Jahre alt und stammen noch aus einer Zeit, als ich "normale" Schuhe tragen konnte. Deshalb freue ich mich sehr, dass ich in diesen Schuhen immer noch gehen kann. (Heute Abend werde ich wahrscheinlich transparente Strümpfe dazu tragen.)

Sowohl Heiligabend als auch Silvester wurden bzw. werden zu Hause gefeiert. Ich werde dieses Outfit aber bestimmt auch tragen, wenn wir ins Große Haus gehen. Dazu brauche ich dann noch eine Tasche. Aber welche? Hier meine (vorläufige) Auswahl:


Die dunkelblaue Clutch stammt aus der 30er Jahren, sie ist mit Kreppstoff bezogen.
Die Umhängetasche aus Metallplättchen stammt aus den 60ern, aus einer Zeit, als es auch Minikleider in A-Linie aus solchen Metallplättchen gab.
Des weiteren habe ich noch ein mit Stäbchenperlen besticktes Seiden-Pompadour ausgewählt, das ich mir Ende der 80er oder Anfang der 90er aus Hongkong mitgebracht habe.
Wie Euch vielleicht schon aufgefallen ist, trage ich zwischendurch ganz gern alte Taschen.  Und jede der hier abgebildeten Taschen hat mich schon zu Veranstaltungen begleitet.




So, nun bleibt mir vorläufig nur, Euch allen einen  
guten Rutsch ins Neue Jahr  
zu wünschen.

Alles Liebe
Neumon

Montag, 30. Dezember 2013

Nachtrag: Das Heiligabend-Outfit

Das Heiligabend-Outfit war ich noch schuldig

An Heiligabend haben die Vorbereitungen unseres Familiendinners auf den Punkt geklappt. Wie in vielen Familien fand auch bei uns an Heiligabend ein Familientreffen statt. Mehrere Familienmitglieder haben sich an der Verbereitung des Essens beteiligt, dennoch gab es keine Gelegenheit zu einem geeigneten Foto meines Outfits, das ich nun jedoch nachliefere.







Das Kleid wurde zum verspäteten Nikolaus geliefert. Es stammt von Meyer-Mode und ist das ideale Dinnerkleid. Warum? Auch nach einem ausgiebigen Essen zwickt und drückt nichts ;-), das Kleid ist rundum bequem.  Es hat einen angesetzten, ungefütterten 8-Bahnenrock und das ärmellose, gefütterte Oberteil ist vorn und rückwärtig mit kleinen Pailletten bestickt. Es besteht aus einem Synthetik-Jersey mit Elasthan. Da das Kleid großzügig geschnitten ist, lohnt es sich m. E., auch die kleinere Größe zur Auswahl mitzubestellen und dann zu probieren, welche Größe die Richtige ist. Kleid von Meyer-Mode
Das Schurwoll-Strickjäckchen passt im Farbton ganz genau. Ich hatte es schon 2 bis 3 Jahre Original verpackt in meinem Schrank, hatte aber bisher kein Teil, mit dem ich das nachtblaue Jäckchen hätte kombinieren können. Die Kombination von langem Kleid und legerem Cardigan fand ich passend zum Familienfest. Das Jäckchen stammt von Peter Hahn. Das Kleid werde ich an Silvester übrigens nochmals vorstellen.

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Die Deutschlandkette - einmal anders

Mein Weihnachtsgeschenk - die Deutschlandkette


Erinnert Ihr Euch an das Fernsehduell der Kanzlerkandidaten?  Angela Merkels Deutschlandkette erregte dabei mehr Aufsehen als ihre Aussagen. Die Kette sprang mir natürlich auch ins Auge. Aber ich dachte mir, das geht auch anders. Das Ergebnis seht Ihr hier: meine  Deutschlandkette.


Es ist ein Anhänger, den ich zusammen mit der Fa. Dern, Wiesbaden, entwickelt habe. Herr Dern ist Edelsteinschleifer und Edelsteingutachter, seine Frau ist Goldschmiedin. Der Entwurf stammt von mir.
Ende Oktober habe ich das Schmuckstück in Auftrag gegeben und konnte es vorletzte Woche abholen.
Mein Projekt Deutschlandkette begann schon mit der Auswahl der Steine in schwarz, rot und gold. Die Farbe gold ist einfach zu finden: Citrin ist dafür gut geeignet. Das Rot ist schon nicht mehr ganz so einfach, denn viele rote Farbedelsteine haben einen ganz leichten Stich ins Bläuliche, z. B. der Rubin.
Ich wollte einen eher bräunlichen Unterton haben - also Granat oder, wie bei meinem Schmuckstück, ebenfalls Citrin. Citrine gehören übrigens zur Gruppe der Quarze. Herr Dern hat sich eine gute Stunde Zeit genommen, bis wir die passenden Steine ausgewählt hatten. Als schwarz kommt eigentlich nur Onyx in Betracht. Dieser Stein ist allerdings völlig intransparent und wird daher nicht mit Facettenschliff angeboten. Damit mein Onyx  in der Form zu seinen Partnersteinen passt, erhielt mein Onyxstein bei einem Edelsteinschleifer in Idar-Oberstein den passenden Facettenschliff.
Danach erhielten die Steine ihre Fassung. Dann gab es wieder ein längeres Zusammentreffen, bis die Verbindung zwischen den einzelnen Steinen und das endgültige Ausehen des Anhängers festgelegt waren.
Mein Mann freute sich, dass er es so einfach hatte, das passende Weihnachtsgeschenk für mich zu "finden".
Heute trage ich, wie angekündigt, mein Weihnachtstutu. Und dazu die Deutschlandkette. Beides passt eigentlich nicht zusammen, aber das ist heute mal egal.
Euch allen wünsche ich weiterhin schöne und stressfreie Feiertage!


Sonntag, 22. Dezember 2013

Im Weihnachtstutu mit Christbaumkugeln um die Wette glitzern

Weihnachtliches Schmunzeln zaubern


Um an Weihnachten ein Schmunzeln zu verbreiten kann man
  • eine rote Nikolausmütze tragen,
  • einen Pullover mit Rentiermotiven oder
  • ein Weihnachtstutu
Ich habe mich für letzteres entschieden :-))

Vorgestern Abend habe ich meinen Tüllrock fertig gestellt, den ich euch heute vorstellen möchte.
Auch wenn dieser Rock selbst „gebastelt“ ist, werde ich ihn zum Weihnachtsessen mit der Familie am ersten Feiertag tragen.






 
Im November war ich in der Heimtextilienabteilung eines Kaufhauses und habe im Vorbeigehen diesen Tüll mit den grünen und blauen Glitzersternen entdeckt. (Wieder einmal nicht gesucht und doch gefunden.) Schnell hatte ich auch die Idee, daraus einen Rock zu nähen. 
Gefällt er euch? Ein bisschen albern, oder? Macht nix.

Nun zu den Details:
Die Lacklederpumps sind schon ca. 15 Jahre alt, es ist eines der wenigen Paar Schuhe, die noch passen :-(

Das Strickjäckchen stammt von C&A und ich habe es im Herbst erstanden, als die letzten Sommerteile stark reduziert angeboten wurden. Es hat nette Details wie die Knöpfchenleiste an den Ärmeln und eine gedoppelte Verschlusskante, dazu noch Taschen. Immer wieder staune ich, dass man bei C&A Teile mit recht interessanten Details finden kann. Dieses Jäckchen trage ich als Pulli.
Und hier sind auf dem Stoff die blau-grünen Glitzersterne zu erkennen.

Wie ich mittlerweile in einigen Blogs gesehen habe, bin ich diese Weihnachten nicht die einzige im Tüllrock. Ela von conquore.com z. B.sieht in ihrem roten Tüllrock bezaubernd aus.







Samstag, 21. Dezember 2013

Halsschmeichler

DIY/Recycling: Ein Halsschmeichler

Beim Aufräumen fiel mir dieser Tage die abgeknöpfte Kapuze einer Steppjacke in die Hand. Die Steppjacke  hatte ich schon vor längerer Zeit aussortiert und weggegeben. Als blieb mir nichts anderes übrig, als die Kapuze zu entsorgen. Aber: an der Kapuze war noch eine Fellumrandung in der Farbe blaugrau - und diese Verbrämung ließ sich abknöpfen.
Es lag nahe, den Pelzstreifen um den Hals zu halten - und da war die Idee auch schon konkret:

  • an die Enden nähte ich Haken und Öse - damit lässt sich ein V-Ausschnitt ergänzen
  • auf die Rückseite im unteren Fünftel einer Seite nähte ich ein Band als Schlaufe, durch die man das andere Ende durchzieht, so verrutscht der Fellstreifen nicht und ich kann damit den Hals bei Bedarf auch noch wärmen.





Da blaugrau zu einer meiner bevorzugten Farben gehört, werde ich den Pelzstreifen sicher gelegentlich als Halsschmeichler verwenden. Den blaugrauen Pulli in Wickeloptik habe ich bereits vorgestellt, er ist schon älter und stammt von bianca.


Dienstag, 17. Dezember 2013

Warm eingepackt

Blaugrau an kalten Tagen

Obwohl der "richtige" Winter noch auf sich warten lässt, will ich doch vorbereitet sein auf kalte Tage und kalte Räume.
Kennt Ihr das auch, wenn übers Wochenende die Heizung im Bürohaus gedrosselt wurde und man am Montag Morgen im kalten Konferenzraum sitzt?
Mit diesem blaugrauen Outfit bin ich dann hoffentlich nicht blau gefroren.








An diesem Outfit stammt alles - außer der blaugrau-schwarzen Stickjacke, die neu ist - aus meinem langjährigen Bestand.
Die neue Strickjacke stammt von Witt Weiden. Sie ist flauschig und besteht aus Polyacryl. Ich bin gespannt, welche Erfahrung ich mit dem Material machen werde. Normalerweise bin ich eher skeptisch gegenüber Strickwaren aus Polyacryl. Ich bevorzuge im Winter Schurwolle oder Kaschmir.
Der Pullover in Wickeloptik von bianca ist schon ca. 10 Jahre alt, ich glaube, er stammte vom Kaufhof.
Mit dem blaugrauen Seidentuch kann ich notfalls auch noch den Hals schützen. Das Seidentuch habe ich schon min. 20 Jahre. Tasche - Tchibo, d'blaue Lacklederschuhe von Hassia über Peter Hahn.
Der d'blaue Rock stammt ebenfalls von Peter Hahn. Er ist schon einige Jahre alt, wird aber immer noch im Herbst / Wintersortiment angeboten. Er besteht aus einem sehr guten Schurwoll-Jersey und ist in Bahnen geschnitten, die zuächst leicht ausgestellt verlaufen und im unteren viertel noch einen Schwung nach außen bekommen. Dadurch hat der Rock eine hübsche Glockenform. Der Rock hat ein Futter aus nicht elastischem Acetat. Das verhindert zwar, dass sich bei längerem Sitzen an der Rückseite ein Sackhintern bildet, schränkt aber damit auch die Bequemlichkeit ein. Leider ist der angesetzte Bund mit einer unelastischen Einlage verstärkt, gibt beim Sitzen also nicht nach. Schade, der Tragekomfort leidet darunter. Ein elastisches Gummiband im Bund wäre angemessener.



Katalogschwemme

Kolumne

Wie aus Schuhen eine Jacke wurde


Wer seine Kleidung vorwiegend im Versandhandel bestellt, kann ein Lied davon singen: es vergeht keine Woche, in der nicht mehrere Kataloge und Versandangebote im Briefkasten landen. Eigentlich will ich gar nicht so überflutet werden, eigentlich suche ich im Internet, wenn ich etwas brauche oder wenn ich „inspiriert“ werden will ... und dann kommen die Kataloge, liegen herum und am Ende schaue ich doch hinein.
Meine persönliche Filterfunktion steht immer auf „Rock“, weil ich Röcke liebe und bei einem schicken Rock auch immer eine Styling-Idee im Hinterkopf habe, und „Schuhe“, weil ich immer auf der Suche nach der Bequemweite „H“ bin. So wird also der Zeigefinger der rechten Hand angefeuchtet und saust dann durch die Blätter des Heftchens. Dabei checken die Augen äußerst schnell.
Nun, vor 3 oder 4 Wochen traf ein Heftchen von Witt Weiden ein. Dies wurde getreu meiner mir selbst auferlegten Zurückhaltung zunächst ignoriert, nach wenigen Tagen aber dann doch in der beschriebenen Weise in Augenschein genommen. ... Und da waren sie: bordeaux-rote Ballerinas in der Weite „H“! Gut sahen sie aus, von Gabor, aus gestepptem Leder mit glänzender Lacklederkappe. Da ich einen neuen Wollmantel in eben dieser Farbe besitze, erkannte ich sofort, wie prima diese Schuhe mein Mantel-Outfit ergänzen würden. Also habe ich die Schuhe bestellt. Na ja, da gab es auch noch ein recht nettes Strickjäckchen in blaugrau-schwarz. Das könnte ich „auf Chanel“ stylen, dachte ich mir - und günstig war die Jacke auch. Sie wurde also eher beiläufig mitbestellt.
Einige Tage später kam das Paket. Die Jacke war drin, die Schuhe leider nicht. Da half auch kein Schütteln des Pappkartons. Auf dem Lieferschein stand dann auch „leider vergriffen“.
So wurde aus den Schuhen, die ich eigentlich haben wollte, dann eben das Strickjäckchen, das ich Euch heute vorstelle.

Wie geht Ihr mit der Katalogflut um?

Samstag, 14. Dezember 2013

Die Wiederentdeckung des Wollmantels

Es gibt sie wieder – richtige Wollmäntel!

Nachdem in den letzten Jahren überwiegend Jacken oder Mäntel aus wattiertem Synthetikmaterial angeboten wurden, sind nun wieder Stoffmäntel zu haben. Obwohl, was die Bezeichnung Mantel betrifft, so scheint nicht genau definiert zu sein, wo die Jacke aufhört und der Mantel anfängt. Nach meinem Empfinden würde ich ein Kleidungsstücke, das auf der Mitte des Schenkels oder noch darüber endet, als Jacke und nicht als Mantel bezeichnen. Wie dem auch sei, in diesem Jahr habe ich für mich diesen Mantel entdeckt, in der Farbe „beere“. Es handelt sich um dunkelrot mit einem leicht bräunlichen Unterton. Da ich gern Vergleiche aus der Welt der Farbedelsteine verwende, nenne ich die Farbe „granat“ (wohl wissend, dass das Farbspektrum des Granat von grün über gelblich-orange bis eben zum typischen granatrot reicht).
Dieser Mantel aus Woll-Mischgewebe hat den Schnitt eines verlängerten Blazers und eine gute Passform. Nichts engt ein!
Hersteller und Anbieter haben bei diesem Modell alles richtig gemacht: es gibt oder gab den Mantel in den Farben schwarz, grau, camel, petrol und beere und in 3 verschiedenen Längen: als Kurzmantel, in kniebedeckender Länge und wadenlang, so wie ich ihn ausgewählt habe. Er wurde bis Gr 54 angeboten. 

Was die Pumps anbelangt, so sind dies nach meiner Einschätzung die einzigen Pumps in Weite "K", die derzeit erhältlich sind. Man kann sie auch mit Hallux valgus den ganzen Tag tragen.
Es ist mir noch nicht gelungen, den Hersteller der Marke "Naturläufer" herauszufinden. Gerne würde ich diesen Hersteller bitten, mehr Pumps in Weite "K" anzubieten - in weiteren Farben, mit etwas Dekor usw.


 Oh, nicht aufgepasst, die Tasche ist nicht richtig geschlossen.


So, jetzt ist es besser, die Tasche ist geschlossen.


Mantel aus der aktuellen Saison von Mona Versand / Schuhe von Naturläufer, ebenfalls aus der aktuellen Saison von Vamos Versand / Kaschmirpullover von Peter Hahn, schon mehrere Jahre alt / Ledertasche original aus den 60er Jahren.


Freitag, 13. Dezember 2013

Grau in Grau

Grau in grau

... ist das Wetter draußen und grau in grau ist auch das Outfit, das ich heute vorstellen möchte.
Bin ich deshalb eine graue Maus?

Vor einigen Tagen hatten wir noch so schönes Licht, das ich genutzt habe, um etwas "vorzuarbeiten".

Darf ich vorstellen? Mein Cape!

Ruth Drexel, die in "Der Bulle von Tölz" die Mama von Ottfried Fischer spielte, trug in dieser Serie ebenfalls ein solches Cape.
Allem Anschein nach war dieses Cape eine Anschaffung fürs Leben. Geplant war das natürlich nicht. Ich habe es schon seit etwa 10 Jahren, es können auch ein paar Jährchen mehr oder weniger sein. Dieses Kleidungsstück hat meine Figurveränderungen klaglos mitgemacht, es passt noch immer;-).
Der Stoff ist von guter Qualität, ein Schurwoll-Mischgewebe mit Angora, die Fellverbrämung ist ein Webpelz und es stammt von C&A. Es ist tatsächlich wintertauglich, denn im Ärmel des Capes befindet sich noch ein eingenähter zusätzlicher Jackenärmel. Auf dem Foto mit dem Schattenriss kann man das gut erkennen. Dazu trage ich einen ausgestellten Jersey-Rock und die neuen grauen Ballerinas, beides von Peter Hahn.









Mittwoch, 11. Dezember 2013

Ausgestellte Röcke gefallen mir

Das geht doch besser,

dachte ich, als das Foto mit dem Outfit in petrol fertig war. Der weit schwingende Schnitt des Rocks kam nicht zur Geltung. Gestern Mittag habe ich also das sonnige Licht genutzt und noch ein Foto gemacht. Die gewebte Struktur des Stoffs und die eingesetzten Godets kann man hier gut erkennen. In diesem Rock fühle ich mich beschwingt.

Rock, Twinset, Schuhe von Peter Hahn

Look in marine-weiß

Ich mag diesen Look: ausgestellter, meist leicht glockiger Rock, bevorzugt in Bahnen geschnitten und dazu Shirt, Pulli oder Pullover - idealerweise mit etwas größerem Rundausschnitt - und Strickjäckchen. Hier ein Beispiel in marine-weiß, das ich seit dem Spätsommer sehr gern trug:








 Diese Teile waren allesamt Schnäppchen zum Saisonende und jedes Teil nicht gesucht und doch gefunden. Das soll heißen, ich bin ohne eine bestimmte Einkaufsabsicht durch den Laden geschlendert, nur mal so zum Gucken. Der ausgestellte Bahnenrock mit origineller Nahtverarbeitung stammt von Adler Moden, Spitzenshirt und Strickjäckchen sind von C&A. (Und kosteten nur einen Bruchteil des Outfits in petrol. Freu!)

Ein schmales d'blaues Gürtelchen über dem Shirt wäre noch eine hübsche Ergänzung - oder?

Sonntag, 8. Dezember 2013

Noch mehr Petrol ...

35 Rosen

Einen Strauß mit 35 Rosen bekam ich heute von meinem Angetrauten zum 35. Hochzeitstag!
Schaut mal ...


Ist das nicht ein schöner Anblick an diesem trüben Tag?

Unsere Hochzeit vor 35 Jahren war, was das Wetter anbelangt, durchaus bemerkenswert:
Bei Kälte mit strahlendem Sonnenschein haben wir das Standesamt betreten. Während der Zermonie kam es draußen zu einem Unwetter mit Blitzeis. Und nach der Trauung hatten das frisch gebackene Ehepaar und alle Gäste gut damit zu tun, mit heilen Knochen die Rathaustreppe hinunter zu kommen und es rutschend und schlitternd bis zum Restaurant zu schaffen. Zum Glück kamen dort alle gesund an.

Die Hochzeitsparty mit Freunden fand an Silvester 1978 statt. Und auch dazu hielt das Wetter eine große Überraschung für uns bereit. Bei trübem Wetter trafen die Freunde im Verlaufe des nachmittags ein. Während der Party lief in der Küche im Hintergrund immer das Radio. Im Vorbeigehen konnte man stündlich hören, wo auf der Welt gerade das neue Jahr begrüßt wurde und - wo die Schneefront, die an diesem Tage über Deutschland hereinbrach, gerade angelangt war. Gegen 23 Uhr war sie dann auch bei uns angekommen. Das hinderte aber keinen unserer Gäste daran, die selbst gebauten Bomben zu zünden, die unseren Garten unter einer Schicht von Lochkartenschnipseln begruben.
Der Schnee kam heftig. Falls einer unserer Freunde vorgehabt hätte, in dieser Nacht noch nach Hause zu fahren, so hat er diesen Gedanken angesichts der Schneemassen schnell wieder verworfen.
An nächsten Vormittag lag der Neuschnee richtig hoch und wir hatten um die 20 Grad minus. Nach einem ausgiebigen Spaziergang mussten die Autos freigeschaufelt werden und der ein- oder andere Wagen sprang nicht an. Also wurde mit Malerplane, Heizlüfter und viel Verlängerungskabel eine provisorische Garage errichtet und die Fahrzeuge so auf Betriebstemperatur gebracht ...

Nach diesem kleinen Ausflug ins Jahr 1978 wieder zurück zur Plus Size Fashion der Gegenwart. Und da findet sich in meinem Kleiderschrank

noch mehr Petrol ...

Hier eines meiner Lieblings-Outfits:


Der Rock ist ein Bahnenrock aus d'blauem Jersey mit Samt und einer Musterung in beige und petrol von Emilia Ley (2012). Um Taille und Hüfte liegt der Rock schmal an und geht etwas unterhalb der Hüfte in die schwingende Weite über.
Das Schurwoll-Twinset stammt von Peter Hahn (2012), das auch dieses Jahr noch im Sortiment ist. Eine kleine Besonderheit: es ist längs gestrickt. Mir gefällt der leichte U-Ausschnitt, der ein bisschen Platz lässt für Schmuck. Die blauen Lackleder-Schuhe in der Weite H stammen von Hassia über Peter Hahn und die blaue Ledertasche stammt aus dem Jahr 1970.

Samstag, 7. Dezember 2013

Immer wieder im Herbst ...

Immer wieder im Herbst ...

... gehört Petrol zur Farbpalette. Nach dem neuen Kurzmantel nun ein Rock mit Twin-Set, die sich schon seit 2 oder 3 Jahren in meinem Bestand befinden. Der Rock ist ein Bahnenrock mit eingesetzten Godets. Ich finde, es ist eine angenehme Form für X- oder A-Typen.
Heute Nachmittag habe ich probiert und getüftelt, wie ich Fotos machen kann, ohne meinen Angetrauten darum bitten zu müssen. Und - es klappt! Mein Fotoapparat hat Selbstauslösefunktion und anstelle eines Stativs habe ich eine Haushaltsleiter verwendet.  So sind also die heutigen Fotos entstanden. Schade, dass das Licht heute so trübe war und der Blitz eingesetzt werden musste.






Schurwoll-Twinset und Rock sind von Marcona über Peter Hahn. Die Schuhe - Ballerinas - sind nagelneu.


Dann kam auch noch der Nikolaus

Heute bekam ich 2 Pakete, vermutlich die letzten in diesem Jahr. Paket 1 war von Peter Hahn und enthielt die Ballerinas. Paket 2 enthielt mein Kleid für Heilig Abend und Silvester. Mehr möchte ich jetzt dazu aber noch nicht schreiben, denn noch ist ja schließlich nicht Weihnachten.



Dies sind sie nun also, die Ballerinas vom Foto oben. Es sind Softwaves in der Farbe grau, die ich bei Peter Hahn bestellt habe. Ich war mir erst unsicher, ob ich sie überhaupt bestellen soll, denn diese Schuhe wurden ohne Weitenangabe angeboten. Da ich breite Füße habe, war die Bestellung ein Risiko. Aber alles in Ordnung - sie passen. Und ich freue mich schon darauf, sie mit vielen meiner Sachen zu kombinieren.


Dienstag, 3. Dezember 2013

OOTD - Ausgehen im neuen Kurzmantel

OOTD - Ausgehen im neuen Kurzmantel


Ihr Lieben,

nun möchte ich mich Euch in meinem neuen Kurzmantel vorstellen. Die Farbe ist "petrol" - ich bezeichne sie jedoch lieber als "Turmalin", einem Edelstein mit breitem Farbspektrum, in dem diese blau-grüne Farbe in der Natur vorkommt.
Erkennt Ihr die Tasche wieder? Ich habe sie gestern separat vorgestellt.
Zur Tasche passend trage ich meine neuen Pumps.
Und weil es Turmaline gibt, die einen Farbverlauf von blau-grün nach rosa haben, habe ich für Bild 3 einen rosa Kaschmir-Pullover ausgewählt.
Dieses Outfit trage ich zu Theaterbesuchen oder wenn wir "chic" essen gehen.

Shopping

Der klassische Einkaufsbummel findet bei mir nur noch gelegentlich statt und eigentlich nie, um nach einem bestimmten Kleidungsstück zu suchen. Das wäre frustrierend und ermüdend. Ich wäre sicher keine Kandidatin für "Shopping Queen". Bei einem Bummel durch Läden freue ich mich eher über Zufallsentdeckungen, mit denen ich nicht gerechnet habe.
Mein typisches Shopping findet normalerweise - wen wundert's? - am PC statt.  Vieles, was ich hier trage, ist online eingekauft.





Mantel (aus dieser Saison): Mona Versand / Schuhe (aus dieser Saison) Gabor über Vamos Schuhversand / Tasche: original aus den 30er Jahren / Kaschmir-Pullover (schon älter) von Karstadt und Rock aus Spitzentüll von Laura Kent, Klingel Versand (ebenfalls schon älter). Zu guter letzt: passende Strumpfhosen finde ich immer bei C & A.

Wenn ich Wünsche an den Hersteller des Mantels richten dürfte, so wären es folgende:
  • etwas mehr Weite in den Oberarmen
  •  Angebot des Mantels in mehreren Längen

Schuhe

Schuhe sind für mich ein besonderes Kapitel. Da ich große und sehr breite Füße habe und leider auch noch Hallux valgus, ist es für mich nicht einfach, schicke Schuhe zu finden. High heels sind für mich im wahrsten Sinne des Wortes ein "no go". Ich freue mich schon sehr, wenn ich Pumps mit kleinem Absatz oder Ballerinas finde, die nicht zu "Oma-mäßig" aussehen. Gut sind Schuhe in der Weite "H", noch besser, aber nahezu nicht zu bekommen ist die Weite "K".

Diese Schuhe in Leder mit Absatzhöhe von ca. 4,5 cm und Weite "H" sind für mich optimal:





Montag, 2. Dezember 2013

Warum ein Blog „Rubens im Rock“?

Warum ein Blog „Rubens im Rock“?


Der Barockmaler Peter Paul Rubens verehrte Frauen mit üppigen Rundungen und stellte sie in vielen seiner Bilder liebevoll dar. Auf ihn geht der Begriff „Rubensfigur“ zurück. 
Nun, mittlerweile habe ich eine Rubensfigur. 
Diese Klassifizierung meines Erscheinungsbilds ist mir allemal lieber, als die Bezeichnungen dick / big oder gar fett / fat. Ich bin erstaunt darüber, dass einige Bloggerinnen diese Bezeichnungen für sich wählen. Meine Wortwahl wäre es nicht. Joana, die unter theplussizeblog.com schreibt, nennt diese Wortwahl respektlos gegen sich selbst. Recht hat sie.

Ich liebe Röcke und Kleider. Schon immer. 
Stellt Euch die mittleren bis späten 60er Jahre vor. Damals gab es nicht nur den Minirock, sondern auch Hosen, Hosen, Hosen. Hosen mit Schlag zu Plateauschuhen, Hüfthosen mit überbreiten Gürteln, Hosen mit sehr hohem Bund, Hosen mit Seitenreißverschluss, Hosen mit rückwärtigem Reißverschluss ... und natürlich Hotpants.
Nicht selten war ich samstags in der Disco die einzige Besucherin im Rock. Das war dann schon fast wieder aufsehenerregend.

Ein schöner Rock hat für mich eine angemessene Länge und ist ausgestellt bis glockig. „Pomanschetten“ sind nicht mein Ding - ebensowenig Bleistiftröcke. Mit leichtem Stirnrunzeln denke ich an die späten 80er und frühen 90er zurück, als man als im Büro arbeitender Mensch ohne Kostüm nicht angemessen gekleidet war. Und zum Kostüm gehörte natürlich der schmale Rock. Eine andere Form gab es nicht. Wie habe ich mich immer geärgert, wenn nach einmaligem Tragen der Gehschlitz bereits ca. 3 cm aufgerissen war. Und das ließ sich nicht vermeiden, denn schließlich musste man irgendwie Treppen steigen oder in die Bahn oder den Bus kommen. Da halfen auch keine Trippelschritte. Was haben wir es heutzutage gut! Jetzt gibt es eine ausreichende Auswahl an verschiedenen Formen und unterschiedlichen Längen – auch in Großen Größen.

Wie Ihr aus den kleinen Rückblicken erahnen könnt, habe ich schon ein paar Modewellen miterlebt. Bei Jahrgang 1952 sicher nicht verwunderlich.

Bevor ich mich weiter verplaudere, will ich kurz beschreiben, worum es in meinem Blog gehen wird:
  • um Plus Size Fashion / Mode in Größen Größen, 
  • um Haut und Haar, 
  • das Älterwerden und 
  • um den Lauf der Zeit und 
  • ein bisschen auch um Vintage.

Mein Modemotto möchte ich Euch nicht vorenthalten:

Das Leben ist zu kurz für kneifende Kleidung!

Meinem ersten Eintrag beende ich mit Fotos einer Ledertasche aus den 30er Jahren. Beachtet die Details.


Diese Clutch ergänzt manchmal ein Ausgeh-Outfit.