Sonntag, 25. Oktober 2020

Wild Thing - woran denkst Du dabei?

 


Die ü30-Blogger laden zur Blogparade im Oktober ein ... und ich mach' mit.

Bei "Wild Thing" fällt mir sofort dieser Song ein ...

 


 https://www.youtube.com/watch?v=gSWInYFVksg

 ... und wie ich damals - 1966 - als 14-Jährige dazu tanzte - im Minikleid!

"Beat-Musik" wurde diese Musikrichtung damals genannt. Und es gab viele Musikgruppen, die damals "handgemachte" Musik machten ... nicht nur die Troggs, auch die Kinks, Manfred Mann, The Who ... waren bekannte Bands dieser Zeit aus GB. "Beat-Musik" war Lebensgefühl!

Ich war stolze Besitzerin eines Transistor-Taschenradios. Das empfing nur Mittelwelle und nur nahegelegene Sender. Richtete ich die eingebaute Antenne, also das gesamte kleine Radio, entsprechend aus, konnte ich um fünf nach sechs abends sogar den Saarländischen Rundfunk empfangen. "Hallo Twen" mit Manfred Sexauer spielte  die angesagten Titel dieser Zeit.
Sehr gut zu empfangen war AFN - American Forces Network -. Die spielten Black Music!
Pure Soul! Percy Sledge's "When a Man Loves a Woman" erschien ebenfalls 1966.

Optisch modisch denke ich bei "Wild Thing"  natürlich an Animal Prints. Bei mir ist das dann eher Schlange als Leo.

Einer meiner Lieblingsröcke, den ich auch heute trage ...



"Schlangenleder"-Schuhe! Ich mag sie sehr, denn sie erinnern mich an meine Kindheit, meine Bewunderung für Muttis echte Schlangenlederschuhe.

 

 

Dies sind meine Lieblingsschlangen, bedrucktes Leder mit Prägung - fühlt sich fast echt an.

 

Mit etwas gutem Willen kann dieser Druck als Giraffenmuster durchgehen oder als Kuhflecken.



Tja, und dann gab es tatsächlich noch so etwas wie eine wilde Zeit als Sozia. Cool, oder?

Genug "gewildert". Auf geht's zu den ü30bloggern ... und ich verlinke bei Wild Thing  

Dank an die Organisatorinnen für diese schöne Idee!

 

Samstag, 24. Oktober 2020

Fundstück - oder - Ist mir doch egal!

 Zu diesem Beitrag passen zwei Überschriften:

Fundstück

oder

Ist mir doch egal!

Also: ich entdecke in meinem Schrank immer einmal wieder Kleidungsstücke, die "neu" sind - "neu" im Sinne von neuwertig, ungetragen, oft noch mit Preisschild, jedoch schon länger in meinem Bestand. So entdeckte ich dieser Tage ein hübsches Jäckchen in einem tollen blaugrau. Sofort wusste ich, wofür ich das Jäckchen gekauft hatte - für zwei Röcke, die ich damals erst noch nähen musste. Sie lagen nur als Stoffe vor.
Hat das gedauert!!! Aber nun existieren diese Röcke! Nur hatte ich mittlerweile die Existenz des Jäckchens vergessen! Ja, so ist das, wenn man Teile für bestimmte Zwecke auf Vorrat kauft.
Das Jäckchen ist also das "Fundstück"!

Und "Ist mir doch egal!"? Draußen ist es Herbst und das ist mir gerade egal! Denn die Röcke, die zum Jäckchen passen, sind eher sommerlich. Und ich will Jäckchen und Rock jetzt tragen! Trotz Herbst! - schließlich ist drinnen geheizt. So zeige ich jetzt also das Fundstück mit selbstgenähtem Rock, einfach weil die Farben so schön harmonieren und weil ich schon vor langer Zeit ein Bild von einem Outfit im Kopf hatte, das nun endlich real ist.






.Und mit Pulli und Jäckchen ist mir nicht einmal zu kalt.

Mein Fundstück, das mich so sehr erfreut, hat eine Nahaufnahme verdient.




Twinset mal anders


Freitag, 16. Oktober 2020

Auf grüner Welle

Meine Sammlung an Plisseeröcken hat in diesem Herbst Zuwachs bekommen, ein Exemplar in dunklem Flaschengrün.

 

Das rote Blattwerk gehört zu einem Duftschneeball. Er ist jetzt leuchtender Farbfleck im Garten.


Diesen Neuling habe ich mit einem echten Veteranen kombiniert, einem Mohair-Pullover aus den frühen 80er Jahren in petrol. Der Pullover ist warm wie ein Pelz. Ich sollte ihn bei Nieselregen draußen tragen, damit sich seine Härchen wieder schön aufplustern können. Zu lange hat das Stück ganz unten im Pulloverstapel geruht. 



2014 hatte ich angekündigt, mich davon zu trennen, wollte Platz schaffen im Schrank für Neues. Ich habe es nicht getan - und das war gut so, denn

1. Pullover mit voluminösen Ärmeln kommen wieder

2. So schönes Material - Mohair, nicht Polyacryl! - muss man heute sehr lang suchen

3. Ich habe den Pullover selbst gestrickt, vor fast 40 Jahren!
Die eigene Arbeit Wert zu schätzen ist auch eine Art von Nachhaltigkeit.

Samstag, 10. Oktober 2020

Zukunftspläne? Zumindest Ideen!

In diesem Sommer habe ich tatsächlich einiges genäht, habe meine Stoffvorräte etwas abgebaut, habe sogar "recyclet", habe ungenutzte Röcke "tragbar" gemacht.

Die große passionierte Näherin bin ich nicht, eher begeisterte Verwenderin meiner vorhandenen Kleidungsstücke, aber ein paar Ideen habe ich doch, was ich nun machen könnte, wenn ... ja wenn ich mir einen Ruck dazu gebe und den A ... hoch bekomme, den Allerwertesten.

Die Schnitte, die mir nun vorschweben, möchte ich hier zeigen. Alle stammen aus Heften von BurdaStyle, die ich Zuhause habe. Ich werde keine Schnitte kaufen.

Achtung - das ist jetzt Werbung, wenn auch unbeauftragt und unbezahlt ... und was man sonst so an dieser Stelle angeben muss ...

Aus dem neuesten Heft - hurra, ein Modell, das (fast) wie aus den 60ern und 70ern aussieht

Modell 11/2020 103




Ein Schottenkaro habe ich nicht im Vorrat, aber einen Glenscheck oder einen Nadelstreifen.

Schon vor Erscheinen dieses Hefts hatte ich mir überlegt, mir diese Art von Rock zu hähen - aus reiner Nostalgie (klick hier). Im Internet suchte ich nach Tartan-Stoffen, Schottenkaro ... und weiteren Begriffen, die mir dazu einfielen. Ergebnis: "echte" Schottenstoffe aus Schurwolle kosten ab ca. 63 € pro Meter, man kann aber auch leicht das Doppelte ausgeben. Günstiger sind Karowollstoffe aus Italien, ca. 43 €. Zu "normalen" Preisen von 10 bis 15 € gibt's Polyester oder Polyester mit Viskose - sieht ganz nett aus, manchmal sogar "echt", entspricht aber nicht dem, was ich mir unter Qualität vorstelle. Ja, Nähen ist teuer geworden, seit es zum Hobby ernannt wurde und nicht mehr eine sparsame Alternative war/ist, sich und die Familie gut einzukleiden. 

Ich weiß, man spricht nicht über Geld ... aber ... ich tu's doch!
Also: bei reinen Materialkosten von deutlich über 120 € neige ich dazu, den Betrag zu erhöhen und mir das Kleidungsstück fertig zu kaufen, sofern es meinen Qualitätsvorstellungen entspricht, denn beim Selbernähen besteht die Gefahr, dass mir das Teil nicht gelingt oder es einfach nicht fertig wird. Das wäre dann mehr oder weniger ein Totalverlust. Bei den Stoffen minderer Qualität ist es mir wiederum zu schade um meine Zeit.

Mein Modegeschmack wurde in der 2. Hälfte des letzten Jahrhunderts geprägt - ich weiß, das klingt jetzt uralt -. Als ich die 2. Variante dieses Rocks sah, hat es mich amüsiert geschüttelt. Könnt ihr euch vorstellen warum? 


Für mich ist dieses Styling "abenteuerlich". Ich stelle mir vor, ich wäre so in Meetings erschienen, die Blicke aller Teilnehmer wären mir sicher gewesen - und die Lacher auch.

 

Modell 05/2020 114


Ein schlichtes, schönes Modell, ein Dauerbrenner, vielfältig einsetzbar. Stoffverbrauch 1,85, Zuschnitt im schrägen Fadenlauf
Einen blauen Schurwollstoff habe ich dafür bestimmt im Fundus.


Modell 03/2020 111

 


Vielleicht verwende ich den Nadelstreifen für diesen Rock? Passe im geraden Fadenlauf, die Glocke schräg zugeschnitten.


Wickelrock Modell 05/2020 123

Ob ein gerader Rock das Richtige für mich ist? Ich würde den Rock an jeder Seite 3 bis 5 cm ausstellen, die Kante des Vorderteils muss dann parallel zur Seitenlinie verlaufen.
Diesen Schnitt werde ich wahrscheinlich heraus kopieren und als Basis für einen schlichten Rock in A-Linie verwenden.

Übrigens wieder ein Beispiel, dass Burda keine Anprobe mit dem Model gemacht hat. Ihr ist der Rock über Bauch und Hüfte zu eng.


 

 
In den letzten Burda-Heften tauchten immer wieder Wickelröcke mit mehr oder weniger langem Zipfel auf. Ich habe so einen hübschen Schal, der sich für solch einen Rock eignen könnte. Jedenfalls habe ich den Schal schon in der Absicht gekauft, daraus einen Rock herzustellen. Dieses Modell betrachte ich als Anregung. Irgendwo besitze ich eine Schema-Zeichnung mit Beschreibung, wo man Abnäher setzen muss, damit aus einem geraden Stück Stoff ein Wickelrock entsteht. Das werde ich ausprobieren.


Kilt 10/2017 117
 

 
Sieht von vorn klasse aus, ABER der Rock ist hinten glatt geschnitten. Vorn trägt man etwa doppelt so viel Stoff wie an der Rückseite, der Rock ist also unausgewogen und wird immer nach vorn ziehen und hinten etwas hoch rutschen. Das sieht meist nicht so gut aus. Aber ich habe dazu gelernt, zumindest theoretisch. Der Trick bei Chanel-Jacken war, dass in den rückwärtigen Saum Ketten als Gegengewicht eingenäht wurden. Ich stelle mir vor, dass ich die Stoffteile wiege und dann in der Gardinenabteilung Bleiband kaufe. Mit der richtigen Menge an Bleiband müsste so ein Rock doch in Balance gebracht werden können - zumindest theoretisch. Natürlich würde es auch helfen, die Rückseite ebenfalls in Falten zu legen, dann wäre der Rock sicher ausgewogen.
Übrigens sei der Originalstoff aus Polyester/Viskose, so steht es im Heft. 
 
So, das waren meine Ideen für eines meiner nächsten Projekte.
Insgesamt  habe ich mir Röcke ausgesucht, die max. 2 m Stoff benötigen. Ich bin oft erstaunt (im Sinne von entsetzt), wie verschwenderisch der Stoffverbrauch bei Burda kalkuliert wird. Eigentlich ist es Resourcen schonender, sehr sparsam und wohl überlegt mit Stoff umzugehen.
 
 

Dienstag, 6. Oktober 2020

Flickwerk - oder: aus schmal mach' weit

Schade, dass der Sommer vorbei ist. Wie gern würde ich diesen Rock, der heute Nachmittag pünktlich zum MMM fertig wurde, jetzt tragen.

Im Frühjahr 2014 hatte ich mir aus diesem schönen Stoff, leider nur ein Stück von knapp 1 m, einen schmalen Rock genäht. Etwas besseres / anderes für dieses kleine Stück fiel mir damals nicht ein.


 

 

 

 

Der Stoff gefiel und gefällt mir immer noch, aber mit schmalen Röcken kann ich eigentlich nichts (mehr) anfangen. So blieb der Rock ungetragen im Schrank. Schade drum. Ich mag's bequem - also glockig bis weit.
Da ich in diesem Sommer meine Vorliebe für Stufenröcke entdeckt habe, stand für mich fest: der Rock wird umgearbeitet zum Stufenrock! Nur - womit? Von dem ursprünglich knapp 1 m waren noch knappere 0,8 m übrig. Also habe ich aufgetrennt, in 3 gleichgroße Querbahnen zerteilt, daraus zwei Stufen von ca. 170 und 250 cm Weite gestückelt, natürlich mit französischen Nähten, und mit neutralem Farbstück ergänzt - und das ist das Ergebnis!
Die "neutrale Farbergänzung" ist ein Synthetic-Georgette, dem geblümten Stoff in der Struktur sehr ähnlich. Farblich passend war nur "creme", gerne hätte ich blaugrau oder schilfgrün gehabt, aber die waren genau passend nicht zu finden.


Kurz vor 18 Uhr - noch schnell ein paar Tragefotos:
Tja, trübes Licht. Vielleicht mache ich morgen noch einen Fotoversuch.


Mit der Schluppenbluse mit den voluminösen Ärmeln ist es schon fast ein 80er Jahre Look.

Mit einem warmen Pulli werde ich mich in diesem Rock auch noch im Herbst auf dem Sofa lümmeln!

Heute Morgen war mehr Licht ...



... aber so ganz gelungen waren meine Aufnahmen doch nicht ...

 

Auch von der Innenseite kann sich der neue Rock sehen lassen. 


Ganz fertig ist der Rock noch nicht. An einem Fernsehabend muss ich noch die Heftfäden an den Stufen des Futters entfernen.

Bin gespannt, was die anderen Bloggerinnen beim MMM im Oktober zeigen werden.

Verlinkt bei MMM 10/2020.

Montag, 28. September 2020

Burdas ABER-Kleider in Heft 5/2020

Achtung - in diesem Beitrag wird auch diesmal wieder gelästert.

 

Heft 5/2020 ist in diesem Jahr das Heft, das ich bisher am häufigsten in die Hand genommen habe. Immer und immer wieder habe ich überlegt, welches Kleid ich denn nähen würde, wenn ich denn Lust und Zeit dazu hätte, welchen Stoff aus meinem Bestand ich verwenden könnte, und was ich ändern müsste, damit es mir und zu mir passt.

Ich zeige mal, was ich meine ...

Quellenangabe: Alle Fotos stammen aus Burda Style 05/2020

Vorausschicken möchte ich, dass ich jeden Schnitt anpassen müsste - FBA und abfallende Schultern.

Auf den 2. Blick - ganz nettes Kleidchen - . Der Schnitt des Oberteils wäre für meine Figur recht einfach anzupassen, da die Brustabnäher von der Taille aus nach oben verlaufen. Meine Ärmellänge ginge bis zum Ellenbogen. Der Schnitt enthält zwei Ärmel, den bauschigen und einen schmalen um den bauschigen auf Position zu halten. An das Oberteil passt so ziemlich jede Rockform.

 

Das Foto erinnerte mich sofort an Lady Diana, die damals 19-jährige Kindergärtnerin. Noch unerfahren im Umgang mit der Presse,  ließ sie sich so im Gegenlicht ablichten. Tags darauf sah ganz GB in den Gazetten, welch' hübsche lange Beine die Herzdame des Prinzen hatte. ...



Bei den russischen Hobbynäherinnen kam das Kleid gut an:  bis heute sind im Fotoforum 15 Nutzerkreationen eingestellt.

 

Das Designer Kleid.

Bereits beim ersten Durchblättern sprang mir dieses Kleid ins Auge.

Schon beim ersten Blick darauf war ich begeistert und entsetzt!

Begeistert: Toller Stoff, tolle Silhouette! Die voluminösen Ärmel finde ich klasse und der Rock ist genau so, wie ich ihn mag: glockig, aber nicht zu weit. Als Stoff war Baumwolle mit Elasthan angegeben.

ABER: Wie steht die denn da? Schultern vorgeschoben, Brust eingezogen, dennoch sitzt das Taillenband oberhalb der Taille? Ganz offensichtlich ist das Oberteil zu kurz oder das Model zu lang für das Kleid. Also Achtung mit diesem Schnitt, ob der fehlerfrei ist?



Eine Bloggerin hat ihre Version dieses Kleids bei MMM vorgestellt. Ich habe bei ihr angefragt, sie hat das Oberteil um 6 cm verlängert. Dachte ich es mir doch!
Auch im Taillenband sehe ich bei mir eine mögliche Schwachstelle. Entweder es sitzt gut im Stehen, drückt dann im Sitzen und Arme anheben ist auch nur begrenzt möglich, oder man macht es lockerer, dann hat man im Stehen aber nicht diese tolle Silhouette.

Den Schnitt habe ich mir auf dem Bogen genau angesehen. Normalerweise verläuft die Unterkante des vorderen Oberteils in einem leichten Bogen zur Mitte hin nach unten, um Platz für die Brust zu lassen, hier verläuft die Unterkante im leichten Bogen nach oben. Das soll wohl dafür sorgen, dass das Oberteil insgesamt nicht zu blusig fällt. An dieser Stelle würde ich also viel Stoff zugeben und dann ausprobieren, welche Länge wo wirklich gebraucht wird.

Den Schnitt habe ich kopiert, mir ist jedoch bewusst, dass ich daran viel anzupassen habe. Es ist ein echtes ABER-Kleid. 

Das diagonal verlaufende Muster ist aufgedruckt. Das Kleid wird im geraden Fadenlauf zugeschnitten. Burda weist darauf hin, dass, wenn man "echten" Karostoff verwenden will, der Stoffverbrauch höher ist. Aha, wer hätte das gedacht! Es wird aber nicht angegeben, wie viel Stoff in diesem Fall benötigt wird. Dabei wäre es von Burda ein netter Service gewesen, den Materialverbrauch für diagonalen Zuschnitt zu ermitteln. Deren Computerprogramme geben das her - ohne großen Aufwand.

Das Stoffmuster habe ich im Internet gesucht und tatsächlich gefunden - allerdings nicht in BW sondern in Seide mit Elasthan zum Preis von ca. 90 € pro Meter. Bei einem vorgeschlagenen Bedarf von 3, 7 m ist es mir zum Selbermachen eindeutig zu teuer, denn bereits für ca. 400 € könnte ich es in BW´fertig kaufen. Es wird im Online-Shop der Designerin in XS bis XL angeboten. Und was bedeutet hier XL? Größe 42! Au weia! Also doch nichts für mich.

Die russischen Näherinnen und Leserinnen lieben dieses Kleid! Und der Schnitt wird nach Bedarf und verfügbarer Stoffmenge optimiert! Da wird ein Rückenausschnitt eingebaut, dort der Rock verändert, die Länge sowieso. Statt des Taillenbands wird ein Taillengummi verwendet, dafür kann auf den RV verzichtet werden ...
Für mich ist es interessant, was die Näherinnen aus diesem Modell machen. Bisher wurde es 29 Mal im Fotoforum vorgestellt.

Dieses Heft werde ich gut aufbewahren, damit ich das Designer-Kleid ggf. umsetzen kann.

Wer an diesem Schnitt Interesse hat, benötigt das Heft. Normalerweise kann jeder Schnitt sofort mit Erscheinen des Hefts als Einzelschnitt per Download erworben werden. Dieser nicht! Auch wenn man die Suchfunktion verwendet, erscheint das Kleid nicht. Es wird weder in der Heftvorschau gezeigt noch wenn man sich alle Modelle des Hefts anzeigen lässt. Burda verbirgt diesen Schnitt. Ob es wohl Lizenzstreitigkeiten gibt? Schließlich ist das Kleid noch im Verkauf.

Nun zum Titelmodell



Betrachte ich nur die technische Zeichnung, könnte dieses Kleid für mich tatsächlich ein Traumkleid sein! Das Oberteil lässt sich leicht ändern, die angeschnittenen Ärmel müssen auch bei abfallenden Schultern nicht angepasst werden. Der Vokuhila-Saum ist gemäßigt und wird sich leicht begradigen lassen, wenn Vokuhila nicht mehr gefragt ist. Ich würde einen Stoff mit etwas Stand wählen statt Seide oder Viskose.

Burda hat dieses Kleid in zwei Ausführungen im Heft, einmal mit, einmal ohne Gürtel. Wobei - Gürtel ist etwas hochgegriffen - Kofferband oder Schwerlastgurt aus dem Baumarkt trifft es besser. Schade, als Zeichnung gefällt mir das Kleid ausgesprochen gut, auf den Fotos - geht so.
Bei den russischen Hobbynäherinnen ist dieses Kleid kein Renner, es wurde bisher nur zweimal realisiert.

So, für heute ist genug gekritelt! Mein Burda-Abo behalte ich bei, sonst entginge mir etwas ;-).


Sonntag, 27. September 2020

Blogparade: Violett und orange in den Herbst - ü30Blogger & Friends

 Die ü30-Blogger haben zur Blogparade im September eingeladen

 

 Violett? Orange? Habe ich sowas? Nein - dachte ich ...

Aber so ganz stimmt das nicht. Mein Blick in den Kleiderschrank und dann in den Fotofundus belehrte mich eines Besseren ... So etwas wie violett gibt es doch, oberstes Fach unterste Reihe rechts ...


 




Nicht zu glauben, die Fotos stammen von 01/2014 und die Schuhe und den Pullover gibt es immer noch! Naja, ich habe hinlänglich oft geschrieben, dass ich überwiegend langlebige Kleidung habe, die dann auch jahrelang bei mir bleibt. Mitunter ruht sie recht lange im Schrank, um dann zu gegebener Zeit wieder reaktiviert zu werden. Manchmal gebe ich die Teile dann als "neu" aus ;-) oder als Original Vintage ...

Zur Jahreszeit passend kann ich noch ein schönes und schnelles Kürbisrezept anbieten:

Verwendet wird Hokaido oder Butternut - beide müssen nicht geschält werden.

Kürbis gut waschen, aufschneiden, entkernen und in schmale Scheiben schneiden.
Die Kürbisscheiben auf ein geöltes Backblech ziegelartig auflegen,
salzen, mit Muskatnuss würzen, mit reichlich Rosmarin und zerkleinerten Knoblauch bestreuen (Knoblauchmenge nach Geschmack)
Zum Schluss mit Öl beträufeln.
Im Backofen bei ca 160 -- 180 Grad backen.
Nach ca. 10 - 15 min Käse darüber streuen (zerbröselter Ziegenkäse oder was an geriebenem Käse da ist)
Backzeit insgesamt ca. 30 min.
Fertig, wenn der Kürbis schön weich ist und der Käse geschmolzen bzw. der Ziegenkäse anfängt zu bräunen.

 

Dank an die Organisatorinnen dieser Blogparade. Hier verlinke ich meinen Beitrag gern.

So ihr Lieben, nun wünsche ich euch noch einen schönen Sonntag Nachmittag an diesem trüben Herbsttag. Bleibt wohlgemut und gesund!