Mittwoch, 30. April 2014

Abends auf der Terrasse

Feenrock und Kombitalent

Ein wahres Kombitalent ist dieser lange Pulli von Bonprix aus dem Winterschlussverkauf. Er passt zu Plisseeröcken und auch zu diesem weiten, langen Rock aus blassrosa Seidenorganza.
Ein gemütliches Outfit für einen gemütlichen Abend auf der Terrasse. Zum Tanz in den Mai wäre der Pulli vielleicht aber doch zu warm.



Pulli von bonprix, Rock und Schuhe aus meinem Bestand.

Montag, 28. April 2014

Rubens mit Hose

Was ist die richtige Hosenlänge?

Nur wenn es sich nicht vermeiden lässt, trage ich Hosen. Dann und wann, das war letzte Woche, lege ich mir also auch eine neue Hose zu. Aber was ist die richtige Länge?

Hier die Originallänge:



Bei den Ballerinas habe ich die Länge etwas eingeschlagen. Was ist nun "richtig"?

























Die Hose stammt von C&A und sitzt bequem.

Über meine Abneigung gegen Hosen

Meine Abneigung gegen Hosen reicht zurück bis in die späten 60er / frühen 70er. Damals war ich schlank, der Unterschied zwischen Taille und Hüfte betrug 30 cm. Traummaße? Nicht, wenn man Jeans tragen wollte. Das Größenangebot war damals noch nicht so breit gefächert wie heute. Und ich fand keine passenden Jeans. Wenn sie um die Hüften saßen, waren sie in der Taille zu weit, viel zu weit, so weit, dass im Sitzen hinten eine richtige Tüte abstand. Man konnte dann die Unterwäsche sehen - damals völlig indiskutabel!
Ich bin ein Kind "meiner" Zeit; noch heute finde ich es unangebracht, wenn bei Mädels hinten die Bändchen des String-Tanga herausschauen. Jedenfalls gab ich nach langem, erfolglosem Suchen irgendwann auf. Und was soll ich sagen, ich kam bisher auch ohne Jeans durchs Leben.

Sonntag, 27. April 2014

Eure Meinung, bitte!

Ich habe mich verliebt ... in dieses Muster!

Dieses schöne Druckmotiv hat es mir angetan - es kommt einer Farbexplosion gleich:






















Ich habe dieses Motiv auf zwei Kleidungsstücken entdeckt:
1. auf einem schönen Ausgehkleid, das ich aber zurückgeschickt habe und


2. auf einer Tunika mit Wasserfallausschnitt, die ich behalte.


Tuniken lassen sich am besten mit Hosen kombinieren - und das ist nun mein "Problem":
ich trage Hosen nur äußerst selten. Dieses Oberteil will ich jedoch öfter tragen und suche deshalb nach einer Lösung mit Rock. Ein geeigneter Rock ist z. B. mein cremeweißer Plisseerock. Ich habe auch einen kurzen Rock in A-Linie dazu ausprobiert, aber der Plisseerock sah deutlich besser dazu aus.
Nun muss aber noch das Oberteil "passend" gemacht werden.











Versuch 1:
Die Tunika zum Rock erscheint mir zu lang.
Mit Gürtel finde ich es nicht wesentlich besser.
Ein kürzerer Rock wirkt übrigens auch keine Wunder. 

Versuch 2:
Hier habe ich die Tunika nach innen umgeschlagen auf Shirt-Länge. Ich könnte aus der Tunika also ein Shirt  machen lassen und es dann mit oder ohne Gürtel tragen.
Ist das die Lösung?
Im Moment zögere ich noch. Ich fürchte, es geht zu viel von dem tollen Druck verloren.

Versuch 3:
Hier habe ich die Tunika an der linken Seite gerafft - vorerst provisorisch mit Sicherheitsnadeln.
Wäre die asymmetrische Länge eine Lösung?





















Nun habe ich an einem Tag zwei Posts veröffentlicht. Einen aus Freude über den wiederentdeckten Mantel, und nun diesen hier, weil ich eine Lösung suche.
Das Maxi-Kleid gibt es bei Bader Versand, die Tunika stammt von Wenz.

Nachtrag: Erkenntnisse aus der "InStyle" (April-Heft 2014)

Ich kaufe keine Frauenzeitschriften mehr - aber wenn sich die Gelegenheit ergibt, schaue ich rein.
Heute, am 28.04.2014, habe ich im Wartezimmer meines Arztes das April-Heft von "InStyle" durchgeblättert.
Und was ist da drin? Plisseeröcke!!!
Plisseeröcke in Knielänge, in Midilänge, in Maxi und sogar mit asymmetrischem Saum; in Pastellfarben, in Colourblocking, mit Metallicdrucken, als Sonnenplissee oder in gerader Form. Und die Oberteile dazu: kurz und schmal oder auch extralang ...

Ich freue mich sehr!

Geschichten erzählen

Ich könnte Euch jetzt eine Geschichte erzählen ... Dass es einen Temperatursturz gegeben hat, dass ich gefröstelt habe und mir unbedingt etwas Warmes anziehen musste ...
Alles Quatsch!

Dieser Tage habe ich einmal wieder meinen Kleiderschrank durchgesehen und dabei etwas sehr Erfreuliches entdeckt. Diesen Mantel!




































Dieser Mantel war schon lange ein Kandidat für die Altkleidersammlung, weil er mir nicht mehr passte. Ich konnte mich aber nie von diesem Teil trennen, weil ich den Schnitt, die Machart und das Material einfach schön finde.
Im vergangenen November habe ich ihn zum letzten Mal anprobiert. Damals saß er an den Oberarmen knapp und ich konnte ihn noch nicht einmal schließen. Zwischen den beiden Vorderteilen klaffte eine Lücke. Es war also eigentlich an der Zeit für die Trennung ...
Und jetzt passt er wieder!!! Ich freue mich riesig! Deshalb musste ich ihn zeigen.
Es ist mir auch völlig egal, ob der Trend jetzt zum Kurzmantel geht. Ich finde den Bahnenschnitt sehr schmeichelhaft für die Figur. Er zeichnet eine schöne Silhouette. In diesem Mantel fühle ich mich pudelwohl und freue mich schon, ihn im nächsten Winter wieder zu tragen.
Der Mantel ist ca. 10 Jahre alt und stammte von Peek & Cloppenburg. 

Freitag, 25. April 2014

Wenn Pünktchen erwachsen werden ...


... werden sie zu Punkten

Ein weiterer Klassiker ist dieses Seidenkleid mit Punkten. Draußen herrschen die passenden Temperaturen, um es jetzt schon zu tragen. Ich mag Seide, weil sie bei jeder Bewegung und jedem Windhauch "schwebt".


Dazu habe ich eine klassische Unterarmtasche - Clutch - aus den 30ern ausgewählt.


 

Wie an der Saumlänge zu erkennen ist, stammt dieses Bahnenkleid mit Wickeloberteil von Emilia Lay (2012).

Da sich in der Mode vieles wiederholt, mache ich wieder eine kleine Zeitreise, mehr als 40 Jahre zurück ins Jahr 1973. Damals besaß ich ein Wickelkleid mit Flügelärmeln; ich hatte es selbst genäht.

Ich liebe Klassiker

Ein besonderer Punkt befindet sich auf der Museumsuhr

Es gibt Uhrenhäuser, die mit einem Modell Weltruhm erlangen. Movado gehört zu diesen Marken, die eine unverkennbare Uhr entwickelt haben, zuweilen aber auch nur noch mit diesem Modell identifiziert werden. So denken, wenn der Name Movado fällt, die meisten Uhrenkenner gleich an die im Jahr 1947 von George Nathan Horwitt entwickelte minimalistische Uhr, die auf ihrem glänzenden, pechschwarzen Zifferblatt nichts trug als eine nach innen gewölbte, goldfarbene Scheibe anstelle der Ziffer 12. Ein Zifferblatt ohne Ziffern – damals fast ein Sakrileg. Seitdem die Uhr die Designabteilung des MoMa, des Museum of Modern Art in New York ziert, nennt man sie nur noch „Museumsuhr“. Die alte Uhrendame ist allerdings noch sehr lebendig und erfolgreich.

Und dies ist meine Movado - ich halte sie sehr in Ehren.

Mittwoch, 23. April 2014

Zeitreise: Lederjacke

Blick zurück

Vieles wiederholt sich in der Mode oder kommt nie ganz aus der Mode - so z. B. die Bikerjacke.
Manchmal entdecke ich in Posts die Kombination Biker-/Lederjacke mit ... Rock, Kleid, Jeans ...
Das ruft ein Schmunzeln hervor, denn es weckt bei mir Erinnerungen ... und nun habe ich doch tatsächlich ein Foto entdeckt und gescannt...

Stellt Euch diese Jacke kombiniert mit einem bordeauxroten oder einem schwarzen Spitzenrock vor, dazu transparente Strümpfe (blickdicht schwarz war damals undenkbar - Neusprech: "das geht ja gaanich") und Pumps. Soweit ich mich erinnere, habe ich die Kombination Lederjacke mit Spitzenrock genau einmal getragen ;-) - natürlich nicht ins Büro, sondern zu einem Kleinkunstabend. Ob es der schwarze oder der bordeauxrote Spitzenrock war, weiß ich nicht mehr so genau. Ich hatte beide. Ich vermute, es war der bordeauxrote Spitzenrock (nach dem Motto: wenn schon, denn schon).

Schade, schade, dass es von meinen Outfits damals nur ganz gelegentlich ein Foto gab.

Die Frisur ist übrigens keine Dauerwelle, sondern sie ist nur gefönt - ohne Festiger oder sonstigen Kram. Ich hatte damals welliges Haar und jede Fönfrisur hielt - nur glatt war nicht zu schaffen. Jetzt ist mein Haar nahezu glatt und Wellen sind nur noch mit Aufwand zu schaffen.

So sieht das Outfit auf dem Foto übrigens komplett aus:




























Eine echte Bikerkluft aus weichem Leder mit Protektoren, Reflektorstreifen, Motorradstiefeln und allem drum und dran. Ich habe sie auf dem Motorrad getragen - als Sozia.

Das war ein Blick zurück ins letzte Jahrtausend - genauer: ins Jahr 1998 oder 1999.

Montag, 21. April 2014

Die Länge bleibt!

Ich habe Kleider, in denen ich bestimmt schlanker aussehe

Muster spielen für das Erscheinungsbild der Figur eine große Rolle. Hier habe ich den Eindruck, dass das große Muster in diesen kräftigen Farben fast erdrückend wirkt.
Dennoch liebe ich dieses Kleid. Warum?
Es ist aus reiner Seide und damit sehr leicht. Es fühlt sich an, als ob der Körper nur von einem Hauch umhüllt ist. Beim leisesten Windstoß schwebt der zarte Stoff. Das Kleid sitzt sehr locker, nichts engt ein.
Wenn sich meine Figur weiter verändert, muss ich es aber vielleicht doch ändern lassen. Mal sehen. -
Aber die Länge bleibt!





























 
2012 hatte Emilia Lay mehrere Seidenkleider dieses Typs im Sortiment - und ich habe mich damals gut eingedeckt.

Samstag, 19. April 2014

Schnelllebige, kurzlebige, langlebige(?) Mode

Das Modekarussell dreht sich immer schneller



Die Zeiten, als es pro Jahr zwei Kollektionen gab, die Frühjahr/Sommer- und die Herbst/Winter-Kollektion, sind schon lange vorbei. Die von jungen Frauen stark frequentierten Bekleidungsketten und Modeversandhändler ergänzen ihr Sortiment alle paar Wochen. Regelmäßig und in immer kürzeren Zeitabständen erhalten wir Mails, die uns einen weiteren Einkauf, eine neue Bestellung schmackhaft machen sollen. Obwohl der Markt im günstigen Preissegment stark umkämpft ist, etablieren sich weitere Unternehmen. H&M, der einst mit modischer und preiswerter Bekleidung und Erweiterung des Sortiments in kurzen Zeitintervallen den Markt aufmischte, hat schon längst Konkurrenz erhalten. Primark ist im Kommen und auch der gute, alte C&A findet wieder Anschluss.

Anfang des Jahres stellte eine Bloggerin z. B. hübsche Teile der Kollektion Cut for Evans vor. Es waren Teile dabei, die mich durchaus interessierten und die ich mir für mich vorstellen konnte. Als ich soweit war, eine Bestellung aufzugeben, stellte ich fest, das die Teile bereits im Mid Season Sale waren. So schnell ging das! (Oder so unentschlossen und langsam bin ich!)

Ein andermal las ich in einem Blog, dass sich die Bloggerin von einem Outfit, das sie erst wenige Monate zuvor vorgestellt hatte, bereits wieder getrennt hatte. So schnell geht das?

Was passiert mit den Teilen? Werden sie verschenkt? Kommen sie in den Kleidersack / in die „Kleiderspende“? Werden sie bei Kleiderkreisel angeboten? Lohnt sich das angesichts von mehreren Tausend Teilen, die auf dieser Plattform schlummern?
In einem Blog las ich, welche Plattformen geeignet sind, wenn in einem übervollen Kleiderschrank wieder Platz geschaffen werden soll. Andere bieten ihr Zuviel an Kleidung auf eigener Website zum Kauf an.
Angesichts der manchmal sehr günstigen Preise bei Primark, H&M oder den britischen Versendern und der manchmal recht dürftigen Qualität in Material oder Verarbeitung frage ich mich, ob es sich hierbei um Wegwerfmode handelt, um Mode, die die nächste Saison nicht überleben muss und es auch nicht soll.

Die ein oder andere Bloggerin stellt ausschließlich neue Teile vor, nichts wiederholt sich. Sind das Leihgaben? Ist das alles selbst gekauft und bezahlt? Bleibt dann am Monatsende noch etwas übrig für die wirklich wichtigen (materiellen) Dinge des Lebens?
Ich werde dabei manchmal ganz nachdenklich. Heizen wir mit unseren Blogs das sich immer schneller drehende Modekonsumkarussell noch mit an?

Erfrischend finde ich die Blogs, in denen Teile aus dem eigenen Bestand immer wieder anders kombiniert werden, manchmal mit neuen Teilen, ein andermal mit vorhandenen Teilen. Das entspricht auch meinem Vorgehen.
Vielleicht bin ich aber auch ein Auslaufmodell, weil ich völlig old fashioned bin und mir Teile aussuche, die ich über viele Jahre tragen kann und auch tragen will? Ich freue mich darüber, dass ich einige Teile immer noch gern trage, obwohl ich sie schon so lange in meinem Bestand habe.

 

Beispiel: Taschen


Gelegentlich (im Schnitt alle paar Jahre) kaufe ich mir eine neue Tasche. Manchmal habe ich sie mir schon lange gewünscht, manchmal „brauche“ ich eine in einer bestimmten Farbe, um meine Garderobe abzurunden.
Taschen halten sich bei mir sehr lang.
In meinem Blog habe ich schon Taschen aus den 30er, 50er, 60er ... Jahren vorgestellt. Es sind Erbstücke, die ich immer wieder gern benutze.

Wenn ich mir die aktuellen Taschen ansehe, stelle ich fest,
  • dass vieles in ähnlicher Form schon lang auf dem Markt ist und
  • dass einige Formen eine Renaissance erleben – z. B. Clutches, sie hießen früher übrigens „Unterarmtaschen“, gab es bereits in den 30er und 50er und sogar in den 70er Jahren
Taschen können durchaus langlebig sein, für mich müssen sie sogar langlebig sein – das erwarte ich.



Langlebige Taschen: Diese Taschen unterscheiden sich in der Größe, sind in der Form jedoch sehr ähnlich. Zwischen der mittleren, blauen Tasche (gekauft 2014) und den beiden anderen Taschen liegen jedoch gut 10 Jahre. 


Meine typischen Bürotaschen: Die rechte Tasche gibt es in identischer Form aktuell immer noch zu kaufen. Diese beiden Taschen sind bei mir ca. 12 Jahre (rechts) und ca. 15 Jahre (links) im Einsatz.


Beuteltasche: Ich glaube, dass man sie auch heute noch tragen könnte.
Es war meine "Notfalltasche" im Büro. Sie enthielt: div. Hygieneartikel (Ihr wisst schon ...), Fön, Bürste und Kamm, um auch eine regennasse Frisur wieder bürotauglich zu machen, Kosmetikartikel (Makeup, Puder, Rouge, Wimperntusche, Lippenstift), um ein Makeup aufzufrischen oder neu aufzulegen, Kopfschmerztabletten und Halspastillen, Nagelfeile für Notfälle und Kleinreparaturen (Schraubenzieherersatz!), Sicherheitsnadeln, Ersatzstrumpfhose in neutraler Farbe, kleines Nähzeug. Diese Tasche hatte immer einen festen Platz in einem Büroschrank und hat mehrere Büroumzüge mitgemacht. Sie ist weit mehr als 20 Jahre alt.
Ist diese Form langlebig? Ich weiß es nicht.


Ein "Klassiker" - einer Chanel-Tasche nachempfunden. Ich habe sie seit Anfang des Jahres, habe sie mir aber schon lange gewünscht und werde sie bestimmt sehr oft tragen, weil sie zu vielem passt. Bestimmt langlebig!




Kurzlebig???
Meine neueste Tasche: für mich ist diese Form neu. In einem der beiden Henkel befindet sich ein Knoten - wohl, damit ich nichts vergesse? Die Henkel überkreuzen sich. Man kann die Tasche auch als Rucksäckchen benutzen. (Wer macht das schon?)
Bin gespannt, ob diese Taschenform eine Eintagsfliege ist?





Mittwoch, 16. April 2014

Schwarz auf weiß - Variationen nach Punkten

Noch mehr Pünktchen

Weiße Punkte auf schwarzem Grund sind ein Klassiker. Nicht minder klassisch kommen schwarze Pünktchen auf weißem Grund daher.


Schon vorgestellt habe ich diesen Zweiteiler - und das hier sind die Variationen:

Das schwarz-weiße und das weiß-schwarze Oberteil sind in Schnitt und Material (Seide) identisch. Sie stammen wie auch der Rock von Emilia Lay (2012). Warum ich seinerzeit nicht auch den weiß-schwarzen Rock gekauft habe, weiß ich nicht mehr. Aber wenn es sehr hell aussehen soll, dann tut es auch dieser creme-weiße Plisseerock.












Seidenrock und Oberteile von Emilia Lay (2012), die Gürtel habe ich mir erst vor kurzem bei Kaufhof zugelegt.